Wie ist eine IBAN aufgebaut?
Die IBAN (International Bank Account Number) besteht aus einem Ländercode (z. B. DE), zwei Prüfziffern und der nationalen Kontoangabe. Eine deutsche IBAN hat immer 22 Stellen: DE, zwei Prüfziffern, die 8-stellige Bankleitzahl und die 10-stellige Kontonummer. Österreich nutzt 20, die Schweiz 21 Stellen.
So funktioniert die Prüfsumme
- Die ersten vier Zeichen werden ans Ende gestellt.
- Buchstaben werden in Zahlen umgewandelt (A = 10, B = 11 … Z = 35).
- Die entstehende große Zahl wird durch 97 geteilt; bei einer gültigen IBAN bleibt der Rest 1.
Beispiel
Die oft genannte Beispiel-IBAN DE89 3704 0044 0532 0130 00 besteht die Prüfung: Länge 22, Format korrekt, Rest 1. Ändert sich nur eine Ziffer, schlägt die Prüfung fast immer an, denn die Prüfsumme erkennt alle Einzelfehler und die meisten Zahlendreher.
Was die Prüfung nicht leistet
Eine formal gültige IBAN muss nicht zu einem existierenden Konto gehören und sagt nichts über den Inhaber aus. Die Länge wird nur für die gängigen Länder dieser Liste abgeglichen; für andere Länder gelten Format und Prüfsumme. Gib IBANs nur an vertrauenswürdige Empfänger weiter. Diese Prüfung geschieht lokal, es wird nichts gespeichert.